Jetzt beginnen die Vortriebsarbeiten für den Hochwasserstollen im Sarneraatal in Obwalden

Nach Fertigstellung der Baugrube wurde Anfang Mai 2020 die erste Sprengung für die 180 Meter lange Startröhre ausgelöst. Im 24 Stundenbetrieb während 5 Arbeitstagen / Woche wird hier mit einer durchschnittlichen Vortriebsleistung von 2.5 Metern pro Tag gerechnet. Bereits nach 20 Metern wird die schwierigste Stelle erreicht. Es liegen nur 1.3 Meter Fels zwischen der Startröhre und dem bestehenden Druckstollen der Kraftwerk Sarneraa AG. Daher gilt, die Erschütterungen möglichst gering zu halten und den Stollen schonend zu unterqueren.

Nach dem Ausbrechen der Startröhre wird die Tunnelbohrmaschine (Ø 6.50 m) mit dem Nachläufer in der Baugrube montiert und anschliessend in die Startröhre verschoben. Bei Stollenmeter 180 startet Ende 2020 die Tunnelbohrmaschine und soll 1.5 Jahre und 6.4 Kilometer später beim Einlaufbauwerk Sachseln ankommen.

 

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