Studie für ein Thermoportal am Autoverlad Lötschberg

Die BLS sucht wirtschaftlich vertretbare Massnahmen, um die Sicherheit am Autoverlad durch den Lötschberg Scheiteltunnel zu steigern. Eine der untersuchten Ansätze ist der Einsatz eines Thermoportals. Ein Thermoportal vermisst alle durchfahrenden Fahrzeuge dreidimensional thermisch und löst bei Überschreitungen von definierten Temperaturschwellwerten (Achsen, Motoren, Ladungsbereich usw.) Alarm aus. Die BLS beabsichtigt, mit einer solchen Messanlage potentielle "Heissläufer" vor dem Verladen auf den Autozug zu erkennen und auszuschleusen.

Die Wirtschaftlichkeit einer solchen Messanlage wird massgeblich durch deren Standort beeinflusst. In einer ersten Phase sind mögliche geeignete Standorte für ein Thermoportal evaluiert worden. Diese Varianten sind bezüglich der technischen Machbarkeit deren Kosten und auch deren betrieblichen Anforderungen und Abläufen erarbeitet und bewertet worden.

Basierend auf den IUB-Grundlagen werden die BLS entscheiden, ob am Autoverlad die Realisierung der Thermoportalanlagen konkretisiert wird oder nicht.
   

Hauptdaten

Speziell beachtete Standortkriterien

  • Zu erwartende Messgenauigkeit und Erfassungsquantität der Fahrzeuge
  • Notwendigkeit baulicher Massnahmen
  • Erschliessung mit Energie und Kommunikation  
  • Betriebliche Abläufe

Bauherr

BLS Netze AG, Bern

Projektierung

IUB Engineering AG

Baujahr

2018

Leistungen

  • Evaluation möglicher Thermoportalstandorte und deren Erschliessung, pro Portalseite 4 bis 5 Varianten.
  • Standortvariantenbezogenes Erarbeiten der Betriebsabläufe (erkennen und ausschleusen von Fahrzeugen).
  • Kostenschätzungen der Varianten
  • Nutzwertanalyse
  • Verfassen einer Standortempfehlung pro Portalseite zuhanden der BLS
  • Resultatkonsolidierung im Rahmen von Workshops mit der BLS