Studie zur Bestimmung der minimal erforderlichen Videobild-Übertragungsbandbreite für die Anwendung in Leitstellen

Die Übernahme von Auszügen dieser Empfehlung in die RABT, ist seitens Bundesministeriums für Verkehr (Bonn), in Vorbereitung.

Ausgangslage

Für die Übertragung von Videobildern in Tunnelleitzentralen stellt sich wiederholt die Frage welche minimale Bandbreite notwendig ist, so dass die Qualität der Videobilder den Anforderungen in einer Tunnelleitwarte für die Erkennung von Ereignissen genügt. Durch die sukzessive Reduktion der Bildparameter: Auflösung, Farbtiefe und Bildfrequenz wurden die Grenzen der Qualität mit Hilfe eines auto-matisierten Testaufbaus (Touch-Screen) anhand von Probanden evaluiert. An-schliessend wurde der Einfluss von Videokomprimierverfahren auf die Videobildqualität untersucht. Das Vorgehen und der Testaufbau wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Strassen in Aachen (ISAC) realisiert.

Projektgrundlagen

  • Grundlagen der Visualisierung
  • Grundlagen der Kameratechniken und Bildaufbereitung
  • Grundlagen der Bildfernübertragung
  • Statistische Auswertmethoden
  • Kenntnisse Tunnelleitzentralen
  • RABT

Projektergebnis

  • Klare Aussagen zu den Grenzen der Videobildqualität
  • Empfehlung zur Parametrisierung von Videocodecs
  • Erläuterung der Zusammenhänge zwischen der Videobildqualität, der Übertragungsbandbreite und der Wirtschaftlichkeit
  • Grenzen der Technik in Bezug auf die Interoperabilität

Bauherr

Amt für Strassen- und Verkehrswesen Kassel, Land Hessen

Projektierung

IUB Engineering AG

Baujahr

2005–2006