Mittelspannungskabel im sanierten Allmend-Tunnel

Das Erhaltungsprojekt (EP) N06 Rubigen–Thun–Spiez sieht die vollständige Sanierung des Autobahnabschnittes vor, welcher anfangs der 70er Jahre erstellt worden ist. Im Allmend-Tunnel wurde einzelne Anlagen immer wieder dem Stand der Technik angepasst. Im Rahmen des EP wird der Tunnel komplett saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Das heute in der Fahrtrichtung Bern liegende Mittelspannungskabel, das die beiden Trafostationen des Tunnels miteinander verbindet, muss aus Bauablaufgründen verlegt und neu gebaut werden. Als zweckmässigste Lösungsvariante wurde aus verschiedenen untersuchten Alternativen ein neuer Kabelrohrblock über dem Scheitel, ausserhalb des Tagbautunnels implementiert. Damit verbleiben die Eigentumsverhältnisse der Mittelspannungsanlagen unverändert.

Die IUB Engineering wurde vom ASTRA beauftragt, die Betriebs- und Sicherheitsanlagen des Allmend-Tunnel von Grund auf neu zu projektieren, die notwendigen Beschaffungsverfahren durchzuführen und die Fachbauleitung sowie die örtliche Bauleitung in der Realisierungsphase zu leiten.

Bauherr

Bundesamt für Strassen (ASTRA), Filiale Thun

Projektierung

IUB Engineering AG

Baujahr

2012-2020

Baukosten

Tunnel Allmend ca. CHF 16 Mio.

Leistungen

Projektleitung, Projektierung, Ausschreibung, Fachbauleitung, Phasen 31 bis 53
Folgende Anlagen wurden bearbeitet:

  • Energieversorgung (NS und MS)
  • Notstromversorgung
  • Beleuchtung
  • Lüftung
  • Signalisation
  • Überwachungsanlagen
  • Kommunikation & Leittechnik
  • Kabelanlagen (Vorzone, Fahrraum Zentralen)
  • Nebenanlagen

Die aktuellen ASTRA Richtlinien und Normen werden umgesetzt