Der Nase nach - für lebendige Flüsse; Entwicklungskonzept Untere Lorze, Erfolgskontrolle Imperweid

Gemäss Entwicklungskonzept weist die Untere Lorze im Bereich Imperweid einen Mangel an Laichplätzen für die Nase (gut überströmte Kiesbänke) auf. Um das Angebot potenzieller Nasenlaichplätze zu erhöhen wurden im Entwicklungskonzept quer zur Strömung eingebaute Raubäume, Wurzelstöcke und Pfahlbuhnen vorgeschlagen. Sie führen zu lokal erhöhter Fliessgeschwindigkeit und damit zu einer Mobilisierung von Kies. Ausserdem wird durch die erhöhte Fliessgeschwindigkeit das Wachstum von Wasserpflanzen auf den Kiesbänken reduziert, was ihre Eignung als Laichhabitat zusätzlich verbessert. Im Juli 2012 wurden an der Lorze im Gebiet Imperweid 3 Pfahlbuhnen und 4 Raubäume durch das Tiefbauamt des Kantons Zug eingebaut. Der ökologische Nutzen dieser Massnahmen wurde durch eine einfache Erfolgskontrolle nachgewiesen.
    
Untersuchungsperimeter
500 m langer Abschnitt der Unteren Lorze nördlich der Brücke des Klosters Frauenthal im Gebiet Imperweid

Bauherr

WWF Schweiz

Projektierung

Fischwerk, IUB Engineering AG

Baujahr

2013-2014

Leistungen

Erfolgskontrolle umgegesetzter Instream-Massnahmen