Flood Protection and Renaturation Muri Near Bern, Right Bank of the River Aare

Der Hochwasserschutz am rechten Aareufer in Muri wurde im Winter 2012/13 von der Auguetbrücke bis zur Gürbemündung auf einer Länge von 2.4 km umfassend saniert und ist Teil des Projektes „Hochwasserschutz und Auenrevitalisierung Aare / Gürbemündung“. Das Ufer in der Wehrliau wurde neu mit Natursteinblöcken gesichert, das alte Betonleitwerk wurde zurückgebaut. Zudem wurde der Damm mit dem Uferweg erhöht. So sind die Trinkwasserfassungen, die sich hinter dem Damm befinden, vor Hochwasser geschützt und die Wasserversorgung von Muri und angrenzenden Gemeinden sichergestellt.

Wie in der Wehrliau wurden in der Haldenau die alten Betonverbauungen entfernt, so dass die Aare bei Hochwasser mehr Raum einnehmen und das Ufer selber gestalten kann. Das 600 m lange, neue Seitengerinne und die neu angelegten Amphibienteiche machen die Haldenau zu einer ökologisch noch wertvolleren Gewässerlandschaft. Im Bereich Bodenacker wurde der Aarelauf beim Fähribeizli optimiert und auf die Einmündung der Gürbe abgestimmt. Die Giesse wurde punktuell aufgewertet. Neue Teiche wurden als Lebensraum für Amphibien angelegt.

Hauptdaten

  • Länge Aareabschnitt: 2.4 km
  • Länge neues Seitengerinne: 600 m
  • Betonabbruch (Buhnen, Leitwerke): 11‘000 m3
  • Blockwurf: 54‘000 t
  • Dammschüttmaterial: ca. 8‘000 m3
  • Aushub / Abtrag: ca. 2‘000 m3

Bauherr

Tiefbauamt des Kantons Bern, OIK II

Projektierung

IUB Engineering AG in Ingenieur-Gemeinschaft

Baujahr

2012-2013

Baukosten

CHF 3.1 Mio.

Leistungen

  • Vor- bis Auflageprojekt
  • Submission
  • Ausführungsprojekt, inkl. Bauleitung