Machbarkeitsstudie Sanierung Lorraine Bad

Das Lorraine Bad und der dazugehörige Aaresteg befinden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Aus der Vorstudie gingen die beiden Konzepte Sanierung (K1) und Flussbad (K2) als Bestkonzepte hervor und wurden in der Machbarkeitsstudie weiter geprüft. Das Lorraine Bad wird heute von zwei Filterbrunnen mit Grundwasser (vor allem Aareinfiltrat) gespiesen. Aus betrieblichen Gründen ist der Wasserwechsel des Bades sehr gering. Die Sanierung (K1) beinhaltet einen Ausbau des Pumpbetriebs um den Wasserwechsel sowohl zu erhöhen als auch kontinuierlich zu gewährleisten. Im Rahmen des Konzeptes Flussbad (K2) wurden verschiedene Varianten untersucht und mit einer 2D-Modellierung (HYDRO_AS-2D) geprüft. Die Modellierungen haben ergeben, dass ein Öffnungsverhältnis von 1.5 b > a  b (mit a: Einlauf und b: Auslauf) anzustreben ist. Das Öffnen über die gesamte Länge des Lorraine Bads wird aus strömungstechnischen Aspekten verworfen. Für die nächste Phase wird empfohlen das Konzept 2 mit historischen Öffnungsverhältnissen (Variante 1.1) weiter zu verfolgen und zu optimieren.

Hauptdaten

  • Konzeptstudium: Sanierung und Flussbad
  • 2D-Modellierung mit Software HYDRO_AS-2D und SMS
  • Untersuchung verschiedener Öffnungsverhältnissen

Bauherr

Hochbau Stadt Bern (HSB)

Projektierung

IUB Engineering AG

Baujahr

2017

Leistungen

  • Vorstudie
  • Machbarkeitsstudie
  • 2D-Modellierung mit HYDRO_AS-2D