Müllerschwelle Steffisburg: Wiederherstellung der Fischgängigkeit an der Zulg mit einem Mäanderfischpass

Die Müllerschwelle in Steffisburg stellt mit einer Fallhöhe von 5 m ein unüberwindbares Wanderhindernis für Fische in der Zulg dar. Im Rahmen des Projekts "Hochwasserschutz und Längsvernetzung Zulg" soll die Schwelle auf 2.8 m abgesenkt und die freie Fischwanderung mit einer Fischaufstiegshilfe wiederhergestellt werden. Im Auftrag waren die Eignung eines konventionellen Schlitzpasses, eines Mäanderfischpasses sowie einer Fischaufstiegsschnecke und verschiedene Linienführungen zu prüfen. Aus der Variantenstudie ging der C-Typ des Mäanderfischpasses als Bestvariante hervor. Diese Variante wurde auf Bau-/Auflageprojektniveau ausgearbeitet. Sie zeichnet sich durch eine sehr kompakte und damit platzsparende Anordnung sowie eine gute fischökologische Wirksamkeit aus.

Hauptdaten

  • Höhenunterschied H: 2.8 m
  • Zielarten: Bachforelle, Groppe
  • Anzahl der Einstiege: 1
  • Abfluss: 120 - 140 l/s
  • Fallhöhe ∆h: 18.5 cm
  • Anzahl Becken: 15
  • Beckendurchmesser: 1.8 m

Bauherr

Gemeinde Steffisburg

Projektierung

IUB Engineering AG mit Subplaner

Baujahr

2017 - 2018

Baukosten

ca. CHF 340'000

Leistungen

  • Variantenstudie inkl. Beurteilung von drei Fischpassbautypen
  • Bau-/Auflageprojekt Mäanderfischpass