Cellulose Attisholz, Umbau Trafostation Süd

Die Trafostation Süd der Zellstofffabrik Attisholz versorgt Holzplatz, Umweltbetriebe und verschiedene Hilfsbetriebe mit elektrischer Energie aus dem 50 kV-Netz. Fortgeschrittene Korrosionsschäden in den 10 kV- und 500 V-Verteilanlagen, eine nicht mehr genügende Personensicherheit, sowie Probleme mit der Ersatzteilbeschaffung, gefährdeten die Versorgungssicherheit der rund um die Uhr laufenden Produktionsanlagen. In Zusammenarbeit mit dem Betreiber wurde ein umfassendes Sanierungsprogramm der TS Süd mit folgenden Schwerpunkten ausgearbeitet.

Hauptdaten

  • Ersatz der 500-Vv-Schaltanlagen
  • Sanierung der Kompensationsanlagen
  • Neue 10-kV-Anlage (Längskopplung mit best. Anlage)
  • Steuerungsumbau bestehende 10-kV-Anlage
  • Anpassung Blindschaltbild
  • Neue Energiemessung und Alarmerfassung über SPS und PC mit Ankopplung an das fabrikinterne Datennetz
  • Neue Lüftungs- und Klimaanlage für den Schaltraum
  • Anpassung der Trafozellenlüftung
  • Installation einer Brandmeldeanlage

Bauherr

Cellulose Attisholz AG

Projektierung

IUB Engineering AG

Baujahr

1995–1996, Dauer der Arbeiten: 20 Monate (ohne Stilllegung der Trafostation während den Umbauarbeiten)

Baukosten

ca. 1.2 Mio. CHF

Leistungen

Elektrische Energieversorgung allgemein

  • Studie über die gesamte Energieversorgung der Cellulose Attisholz AG mit Situationsanalyse (Ist-Zustand, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Bedürfnisse usw.)
  • Vorprojekte für TS Süd
  • Investitionsplan
  • Umbau Trafostation Süd
  • Projektierung der Anlagen, Ausschreibungen
  • Bewertung der Angebote, Vergabeanträge
  • Gesamtbauleitung
  • Termin- und Ablaufplanung
  • ESTI-Vorlage
  • Inbetriebnahmen / Abnahmen / Anlagedokumentation