Wood Retention System at Ettisbühl, Malters

Die Holzrückhalteanlage in Ettisbühl Malters ist Teil der Gesamtmassnahmen für den Hochwasserschutz an der kleinen Emme. Die Schwemmholzausleitung erfolgt oberhalb der Wehranlage des Kraftwerkes Ettisbühl mit der rechtsufrigen Flussaufweitung. Die Ausleitung in das Holzrückhaltebecken beim Tosbecken wird mit einer regulierbaren Stauklappe geregelt. Im Holzrückhaltebecken befinden sich 2 Rechenreihen, die einen Schwemm-holzanteil von ca. 70-80% zurückhalten. Die Rechenreihen bestehen aus vertikalen Rechenstäben (Stahlrohr DE 350 mm) mit Achsabstand von 2.00 m. Mit den Bauarbeiten wurde im Frühjahr 2010 begonnen. Wesentlicher Anteil an den Arbeiten hatte der Erd- und Wasserbau. Für den Holzrückhalteraum wurde das Terrain um ca. 4 bis 5m abgetieft. Nach den Betonarbeiten für das Tosbecken wurde im Herbst 2010 die Stauklappe montiert. Die Fundamente für die 2 Rechenreihen wurden im Herbst / Winter 2010 ausgeführt. Das gleichzeitig erstelle Kraftwerk Ettisbühl ging im Mai 2011 ans Netz. Die Arbeiten für die Holzrückhalteanlage konnten im Juli 2011 abgeschlossen werden.

Hauptdaten

  • Rückhalteraum: 65'000 m3
  • Rechen 1: 49 Rechenstäbe: Länge 99 m
  • Rechen 2: 24 Rechenstäbe: Länge 50 m
  • Tosbecken mit Stauklappe: B = 20 m
  • Seitenentlastungsdamm: L = 130 m

Bauherr

Kanton Luzern, Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif)

Projektierung

IM Maggia Engineering AG + IUB Engineering AG

Baujahr

2010–2011

Baukosten

CHF 7 Mio.

Leistungen

  • Variantenstudie / physikalische Modellversuche (VAW)
  • Vorprojektstudien / Vorprojekt / Ausführungsprojekt
  • Ausschreibungsunterlagen Bauarbeiten, Stahlwasserbauarbeiten
  • Ausführungsprojekt, Oberbauleitung, Bauleitung, Koordination