Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme, Wehr Biberist bis Aare: Sohlenstrukturierung

Die Hochwasser 2005 und 2007 haben die erheblichen Schutzdefizite entlang der Emme zwischen dem Wehr Biberist und der Mündung in die Aare deutlich aufgezeigt. Durch das Projekt wird der Hochwasserschutz sichergestellt und das Projektgebiet gleichzeitig revitalisiert. Wichtiger Bestandteil davon ist, u.a. aufgrund der vorliegenden Restwasserstrecke, die Sohlenstrukturierung. Abgestimmt auf die unterschiedlichen Projektabschnitte (Gerinnebreite, Schadenpotential) wurden diverse Massnahmen zur Sohlenstrukturierung entwickelt und ausgeführt. Dazu gehören Lenkbuhnen, Blockrauschen, Wurzelstämme, Pfahlbuhnen, Baumbuhnen, lebende Abweiser und Totholzinseln. Konstruktion, Befestigungen und Verbauart wurden dabei auf die Emme und deren "Wildbachcharakter" mit sehr hohen spezifischen Abflüssen und grossem Kolkpotential ausgelegt.

Données principales

  • Anzahl Totholzstrukturen: 337 Stk. (davon 124 Stk. direkt in der Sohle)
  • Anzahl Lenkbuhnen: 17 Stk.
  • Anzahl Blocksteinrauschen: 6 Stk.
  • Masse Blocksteinstrukturen: 500 t
  • Baukosten Strukturelemente (exkl. Lenkbuhnen): CHF 600'000

Maître d'ouvrage

Kanton Solothurn, Amt für Umwelt

Ingénieurs du projet

IUB Engineering AG in Ingenieurgemeinschaft

Période

2018 –2020 (Projektierung seit 2012)

Coûts de construction

ca. CHF 73 Mio.

Prestations

  • Vorprojekt bis Auflageprojekt
  • Ausschreibung
  • Realisierung inkl. Bauleitung